Verstehen und verstanden werden – Miteinander Leben mit Demenz

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Ort: 
Hilden
Bundesland: 
Nordrhein-Westfalen
Schwerpunkt: 
Aufklärung, Information
Mitmachaktion für alle Bild: Stadt Hilden

Das Projekt „Verstehen und verstanden werden – Miteinander Leben mit Demenz“ bringt das Thema Demenz in die Öffentlichkeit und damit in die Mitte der Gesellschaft. Die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Demenz, der Umgang mit ihnen sowie die Wünsche der Betroffenen und Angehörigen werden der Hildener Bevölkerung vermittelt. 
Das Projekt setzt dabei auf zwei Ebenen an.

  • Zum einen sollen diejenigen Personen und Bevölkerungsgruppen, die ein Gefühl des „Verstanden werden“ vermitteln können in Kurzschulungen über Grundlagen von Demenz und den Umgang mit den Betroffenen informiert werden. Hierzu gehören Berufsgruppen, die dazu beitragen können, dass Menschen mit Demenz weiterhin am öffentlichen Leben teilnehmen wie Verkäufer, Taxifahrer oder Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Mit einem Demenz-Button geben alle teilnehmenden Unternehmen nach außen zu erkennen, dass sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Eine intensivere Schulung ist für eine Gruppe von Menschen mit Migrationshintergrund geplant, die das Erlernte als Multiplikatoren in ihre Communities tragen.
  • Zum anderen gibt das Projekt Menschen mit Demenz eine Stimme. Hierzu werden in Kooperation mit Schulen Begegnungen zwischen Schülern und Menschen mit Demenz initiiert. Die Schüler sammeln „O-Töne“ der Begegnungen, die dann in der Stadt an zentraler Stelle in als „Baum der Wünsche“ ausgestellt werden. Durch die Ausstellung dieser „Stimmen der Demenz“ wird die Lebenssituation der Betroffenen den Hildener Bürgern zugänglich gemacht.


Träger: Stadtverwaltung Hilden

Kontakt: 

Andrea Schoder
- Seniorenbüro -
Amt für Soziales und Integration
Am Rathaus 1
40721 Hilden
Telefon: 02103 – 72549
Telefax: 02103 – 72609
E-mail: andrea.schoder(at)hilden.de
http://www.hilden.de