Friedrichshafen: Projektverlauf bis März 2011

Druckversion

Mit Zwischenberichten geben die Projekte Einblick in ihre praktischen Arbeitsschritte. Nachfolgend ein Auszug vom März 2011: 

Das Projekt begann Mitte Oktober 2010 mit einer Planungsphase, deren Ideen ab Mitte November von der Projektkoordination in Hinblick auf zeitliche Machbarkeit, Räumlichkeiten, Referenten etc. überprüft und konkretisiert wurden.
Ein Schirmherr wurde gesucht (und gefunden). Parallel dazu wurden ein Programmheft inklusive Informationen zu Zielsetzung und einem Grußwort des Schirmherrn sowie ein Plakat entworfen und gestaltet, das vor Weihnachten in Druck ging. Anschließend wurde die Auftaktpressekonferenz vorbereitet: Die sieben Netzwerkpartner verfassten Beschreibungen ihrer fachdienstlichen Tätigkeit, die zusammen mit der Zielsetzung und Vorschlägen für weiterführende Berichterstattung an die lokalen Medien ging. PK fand am 18. Januar 2011 statt, die Auftaktveranstaltung (Lesung mit Tilman Jens aus „Demenz – Abschied von meinem Vater“) am 25. Januar. Am 19. Februar nahm eine Gruppe demenziell Erkrankter an der „Seniorenfasnet“ teil, bei der die örtliche Narrenzunft das Programm des Bürgerballs zeigt und insgesamt rund 1000 Senioren den Auftakt in die närrische Zeit feiern. Am 2. März findet die erste von zwei Vortragsveranstaltungen zu medizinischen Aspekten der Erkrankung statt, Referent ist ein örtlicher Neurologe. Die weiteren kommenden Veranstaltungen sind in Kooperation mit einem lokalen Kulturverein ein Kinoabend mit dem Film „Iris“ (am 16. März) sowie das Theater- und Chansonprogramm „Das bin ich noch“ mit Petra Afonin am 9. April. Im Mai finden ein Nachmittag mit Maienliedern zum Mitsingen und Tanzen für Erkrankte, sowie ein zweiter Kinoabend mit dem Film „Mein Vater“ statt.

Diese Veranstaltungen wurden und werden mit einer Pressearbeit zur Ankündigung und ggf., sofern die lokale Presse die Veranstaltungen nicht selbst besetzt, auch zur Nachberichterstattung beworben. Sofern angezeigt, werden die Veranstaltungen mit Plakaten beworben (ca. 75 Plakate pro Ereignis). Darüber hinaus werden derzeit Kontakte zu Betroffenen für Porträts bzw. Reportagen hergestellt, um die lokale Presse über das „Schwarzbrotgeschäft“ hinaus in die Aktivitäten einzubinden. Das Netzwerk hat sich seit Projektbeginn in großer Runde (sieben Partner) fünf Mal, in kleineren Runden unterschiedlicher Zusammensetzung vier Mal getroffen.