Die Akteure, die Menschen mit Demenz im alltäglichen Leben begegnen, müssen noch viel offener werden, um das Ziel einer demenzfreundlichen Kommune zu erreichen. Das wird vermutlich zunächst nur kleinräumig mit konkreter Ansprache einzelner Akteure erreicht werden können. [...] die Enttabuisierung muss eher mit konkreten Beispielen und Angeboten im Stadtteil beginnen.
Glücken Gedanken? Lücken in Gedanken
Das Projekt „Glücken Gedanken? Lücken in Gedanken“ richtet sich gegen die einseitige, ausschließlich defizitäre Darstellung demenzieller Erkrankungen und ihrer Folgen für die betreffenden Menschen und deren Umfeld. Den Akteuren geht es um einen Perspektivenwechsel in der Kommune weg vom Abbau und Verlust hin zur Akzeptanz von Menschen mit demenziellen Veränderungen. Die konventionellen Hilfestellungen ergänzen sie dabei durch ein überwiegend zivilgesellschaftlich organisiertes Netzwerk. Zentrale Anlaufstelle der Aktivitäten im Projektjahr ist das Mehrgenerationenhaus Bürgerhafen, in dem bereits alltagspraktischer Rat und konkrete Unterstützung zur Verfügung gestellt werden. Mit Vorträgen und Gesprächen in einem Begegnungs-Café wird die Palette der möglichen Hilfsangebote erweitert und freiwillig Engagierte als Mittler zwischen Menschen mit und ohne Demenz gewonnen.
Träger: Pommerscher Diakonieverein e.V.
Dr. Monika Meyer-Klette
Markt 23/24
17489 Greifswald
Telefon: 03834 – 517814
Telefax: 03834 – 517825
E-mail: post{at)buergerhafen.de
https://buergerhafen.de/
www.pommerscher-diakonieverein.de
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