Für mich persönlich hatte der Erfolg des Projektes nichts mit Zahlen zu tun. Es war erst einmal nicht wichtig, wie viele Teilnehmer an einer Veranstaltung da waren, ob die Finanzen stimmig sind usw. Wichtig war für mich, konnten die, die da waren etwas Positives für sich selbst und andern mitnehmen oder auch die Erkenntnis, ich bin nicht allein mit meinen Problemen.
Horror Demenz
(Produktionsmitteilung) Behalten die Demografen recht, wird sich die Zahl der Alzheimer-Kranken bis 2050 verdreifachen. Gleichzeitig bietet die Medizin bisher nur wenig Hoffnung. Wir müssen lernen, mit dieser Krankheit zu leben – als möglicherweise einmal selbst Betroffene und als Angehörige.
Deutschlands Gesundheitspolitiker haben bei der Versorgung lange auf die Angehörigen gebaut: 720 000 Demenzkranke werden derzeit zu Hause gepflegt. Viele haben aber auch keine Alternative. Ihnen fehlt das Geld für eine gute Heimunterbringung, häufig betreiben sie Selbstausbeutung bis zum Burn-Out.Wie können wir unter diesen Voraussetzungen ein möglichst gutes Leben führen? Wie können wir lernen mit der Angst vor dem Verlust von Kompetenzen und dem gewohnten Lebensstil umzugehen? Die Gäste im Nachtcafé bei Wieland Backes:
- Alexander Wussow
- Prof. Hans Förstl
- Helga Rohra
- Irmgard Karg
- Arno Geiger
- Gottlieb Schober
- Margit Hespeler
