Beeindruckend am Projekt war die sich fortwährend steigernde Begeisterung der Schüler. Sie haben es geschafft, sich auf bewegende und teilweise spaßige Weise einem noch immer großen Tabuthema in weiten Teilen unserer Gesellschaft zu nähern, um der Demenz etwas von ihrem Schrecken zu nehmen und den Verlauf und den Umgang mit der Krankheit auch für Kinder und Jugendliche begreifbarer zu machen.
Bürgerinnen und Bürger
Teilhabe und Sorge sind vom Sozialstaat alleine nicht realisierbar. Sie müssen als kommunale Gemeinschaftsaufgaben von allen Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen und entsprechend gelebt werden. Ein aufmerksames alltägliches Umfeld ist dabei ebenso wichtig und hilfreich wie konkrete bürgerschaftliche Initiativen. Bürgerschaftliches Engagement stellt dabei keinen kostengünstigen Ersatz für sozialstaatliche Leistungen dar, sondern dient als wirksame Ergänzung. Eine so entstehende neue Kultur des Miteinanders dient nicht zuletzt auch der eigenen individuellen sozialen Vorsorge.
Für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort stellen sich u.a folgende Aufgaben:
- sich auf die Thematik einlassen, das eigene Wissen über Demenz erweitern und die eigenen Einstellungen und Haltungen gegenüber Menschen mit Demenz überprüfen;
- Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen offen und interessiert begegnen;
- solidarisches Handeln einüben und praktizieren, im Alltag „beiläufige Hilfestellungen“ leisten;
- sich an zivilgesellschaftlichen Initiativen beteiligen.
