Pfronten: Projektverlauf bis März 2011

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Mit Zwischenberichten geben die Projekte Einblick in ihre praktischen Arbeitsschritte. Nachfolgend ein Auszug vom März 2011: 
Bisher standen die eigene Auseinandersetzung (Vorstandsmitglieder und Einsatz-Koordination) mit dem Thema Demenz und die Schulung von 20 NUZ-Aktiven im Vordergrund.

In den ersten beiden Runden Tischen wurde die Situation in der Gemeinde Pfronten im Hinblick auf Demenz (Angehörige und Experten) erhoben und daraus resultierend die Handlungsschwerpunkte gewichtet und in entsprechender Reihenfolge umgesetzt.Öffentliche Vorträge: „Die wichtigsten Fragen zum Thema Demenz“ mit Dr. med. Markus Brenner, Leiter der Geriatrischen REHA St. Vinzenz, Pfronten am 27.10.10 //"Einfühlsame Begegnung“ mit Dipl. Psych. Irma Jörg, Neuropsychologin am 16.02.11
Das NUZ-Modell – bürgerschaftliches Engagement gegen Zeitgutschrift – wird aktuell  in 8 Betreuungssituationen, in denen die Diagnose „Demenz“ gestellt wurde umgesetzt. Dadurch können Einzelpersonen länger im häuslichen Bereich verbleiben, bzw. werden Angehörige entlastet, der Alltag von Menschen mit Demenz bereichert und die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft gelebt.
Im kommenden Vierteljahr steht die Fortsetzung der öffentlichen Vorträge„Wenn man nicht mehr weiss, was man is(s)t“ mit Dr. med. Peter Lechner am 13.04.11// „Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung etc.“ mit Bernd Bittmann – Leiter der Betreuungsstelle des Landkreises Ostallgäu am 04.05.11) auf dem Programm; sowie die Organisation einer Angehörigengruppe (Beginn: 31.03.11)
Beim 3. Runden Tisch im Mai 2011 sollen besonders Vertreter der Polizei und der Banken gehört werden und mit ihnen häufig vorkommende Probleme im Umgang mit demenziell Erkrankten erörtert werden.
Bis zum Sommer wollen wir auch auf künstlerische Weise an das Thema Demenz heranführen: 13.04.2011 – Auftritt von Petra Afonin „Ich bin das noch“ (Theater- und Chansonprogramm) //01.bis 17.07.2011  Gedenkinstallation „stiller Abtrag“ von Sybille Loew in Pfronten-Berg( mit Rahmenprogramm). – Diese Ausstellung soll vor allem der Vereinsamung älterer Menschen in unserer Gesellschaft entgegenwirken und dazu ermuntern, rechtzeitig Vorsorge zu treffen.
Insgesamt ist NUZ e.V. in das „seniorenpolitische Konzept“ der Gemeinde Pfronten und des Landkreises Ostallgäu, sowie der Region Allgäu und des benachbarten österreichische Außerfern eingebunden und wir werden zu den Themen „Demenz“ und „Möglichkeiten und Grenzen von Nachbarschaftshilfe“ als Experten angefragt.