Leider komme ich viel zu selten dazu direkt an von mir mit organisierten Projektveranstaltungen teilzunehmen [...] Ich habe dafür aber oft Kontakt zu Angehörigen, die sich mit Ihren Fragen zum Thema Demenz an mich wenden. Hier bin ich immer wieder beeindruckt, wie unterschiedlich Familienangehörige mit der neuen Situation umgehen. Das Spektrum reicht von fast selbstzerstörerischer Aufopferung bis zur völligen Ablehnung des an Demenz Erkrankten.
TV-Feature zum Pflegealltag von Angehörigen

Österreichicher Dokumentarfilm in 3-Sat am Montag, 06. Februar 2012, 22:25 Uhr
Dem Autor geht es darum, einen Notstand und die damit verbundenen Grenzerfahrungen,wie Hilflosigkeit, Trauer und Wut, aber auch generationsübergreifende Neubestimmung von menschlichen Werten öffentlich zu machen.
Ein Film, der dazu beitragen soll, dass pflegende Angehörige sich als politisch relevante Gruppe empfinden und die verdiente
Wertschätzung für ihre Betreuungsleistung erfahren.
Zitat: Es ist wichtig, denen, die keine Stimme haben, eine Stimme zu geben -denn wenn diese Scheu überwunden wird und einmal jemand darüber redet, dann fangen die anderen auch an - und das ist eigentlich das, was ich mir von dem Film erhoffe.
Weitere Informationen:
http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/160194/index.html
Verfasst von Conny Voester am 3. Februar 2012 - 1:00
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