Die Akteure, die Menschen mit Demenz im alltäglichen Leben begegnen, müssen noch viel offener werden, um das Ziel einer demenzfreundlichen Kommune zu erreichen. Das wird vermutlich zunächst nur kleinräumig mit konkreter Ansprache einzelner Akteure erreicht werden können. [...] die Enttabuisierung muss eher mit konkreten Beispielen und Angeboten im Stadtteil beginnen.
Die Stadt ist eine Familie
Die Stadt Wunsiedel will mit dem Projekt „Die Stadt ist eine Familie“ das Selbstwertgefühl von Menschen mit Demenz wie auch das der pflegenden Angehörigen stärken und mit einer Kombination verschiedener Modulen der Tabuisierung von Demenz entgegenwirken. Die Modul-Veranstaltungen sind einerseits prinzipiell offen für alle Familien mit Betroffenen und andererseits gezielt fokussiert auf Fähigkeiten und Fertigkeiten von demenziell Erkrankten. Die zeitlich und organisatorisch aufeinander abgestimmten Module werden mit den Projektpartnern umgesetzt und auf Nachhaltigkeit angelegt. Ihnen liegt der Mehrgenerationengedanke und der Wunsch nach heterogener Zusammensetzung der Beteiligten zugrunde. Vor allem gesellschaftliche Anlässe dienen dazu, Menschen mit Demenz eine aktive soziale Teilhabe zu ermöglichen.
Träger: Mehrgenerationenhaus Wunsiedel in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Selb-Wunsiedel
Heike Syma, Jutta Heinlein
Marktplatz 6
95632 Wunsiedel
Telefon: 09232 – 602-107
Telefax: 09232 – 602-186
E-mail: heike.syma(at)wunsiedel.de und jutta.heinlein(at)paul-gerhardt-haus.de
http://wunsiedel.de/de/leben-in-wunsiedel/mehrgenerationenhaus/
