Menschen im Frühstadium einer Demenzerkrankung [...] benötigen in gewisser Weise eine Begleitung, Ansprechpersonen oder eine betreute Selbsthilfegruppe um sich mit der neuen Lebenssituation auseinander setzen zu können. Dabei muss es sehr stark um den Erhalt der Autonomie gehen, die Erfüllung von Lebensträumen, die Vorsorge für später und die Gestaltung der Freizeit und die Knüpfung neuer Kontakte.
Enger: "Wilhelm Busch: gemein - heiter" Eine Biografie, erzählt in Versen, Prosa und Briefen. Mit Christian Quadflieg
Datum:
9. Dezember 2011 - 16:43
Ort:
Enger im Kreis Herford Bilder: Günter Niermann
„Gemein-heiter“- so beschreibt Wilhelm Busch sein Werk in einem Brief. Sarkastischer Humor kann ja wirklich oft etwas „gemein“ sein, aber er kann auch „lachen machen“, und dass unterscheidet ihn eben vom Zynismus, jener billigeren Spielart der menschlichen Gefühlsregung.
Wilhelm Busch ist ein Meister der „gemein-heiteren“ Dichtung und die Bubengeschichte „Max und Moritz“ ist fast zum Synonym seines Erfinders geworden. Erstaunliches kommt zu Tage, wenn ich ein bisschen hinter die klischierte Fassade meines „Titelhelden“ schaue. Die philosophischen Betrachtungen z.B. sind bemerkenswert, obwohl
Wilhelm Busch behauptet:
„Ich kann nicht rufen. Meine Seele ist heiser. Ich habe eine philosophische Erkältung“. Auch seine melancholischen Gedichte treffen mitten ins Herz.
Veranstaltungsort:
Mittwoch, dem 23.03.2011
um 19.30 Uhr
Aula Schulzentrum Ringstraße
32130 Enger
Veranstalter:
Alzheimer Beratungsstelle Enger
Kontakt:
Alzheimer Beratungsstelle Enger
Werther Straße 22
32130 Enger
Webseite:
www.wir-sind-nachbarn.de
Verfasst von Günter Niermann am 9. Dezember 2011 - 16:59
