Gera: Treffen ehrenamtlicher Projektbetreuer in Gera

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Ab Mai 2013 fanden sich zehn freiwillig Engagierte, um sich auf die Betreuung bzw. den Kontakt mit an Demenz Erkrankten vorzubereiten, bisherige Erfahrungen auszutauschen sowie die geplanten Projekte „Biografische Stadtführungen“, Unterstützung im Alltag sowie „Kreatives Malen“ vorzubereiten.

Insgesamt traf sich die Gruppe viermal bis Dezember 2013. Inhalte der Treffen waren u.A. Informationen zur Erkrankung, zum Betreuungsrecht, zur Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung, zum Pflegeversicherungsgesetz, den Pflegestufen, Informationen zu Hilfsmitteln und Homecare, zur Gesprächsführung, Kommunikation sowie Möglichkeiten der Selbstpflege.

Referenten aus den Fachgebieten Pflege, Recht, Betriebswirtschaft und Sozialpädagogik informierten die freiwillig Engagierten für einen Einsatz im Projekt „Was vom Gestern übrig bleibt“ Demenz-Hilfenetzwerk Gera.

Herr W. berichtete: “Und plötzlich ist alles anders”. Wer möchte nicht gerne recht alt werden? Das war auch der Wunsch meiner Schwiegermutter. Doch dann begann die Demenz. In kurzer Zeit war alles anders. Sie war auf Hilfe angewiesen. Was nun? Ohne die Hilfe von fachkundigen und hilfsbereiten Mitarbeitern schien es mir unmöglich, die Betreuung meiner Schwiegermutter durchzuhalten. Ich war dankbar für die angebotene Hilfe, so dass ich mich als ehrenamtlicher Projektbetreuer engagieren möchte um anderen zu helfen. „Du bist mein bester Freund und mein Vertrauter“ gestand mir erst kürzlich eine Dame, die erst sehr unzugänglich war. Das machte mich sehr glücklich und motiviert mich für mein weiteres Engagement für das Demenz- Hilfenetzwerk in Gera.