Menschen im Frühstadium einer Demenzerkrankung [...] benötigen in gewisser Weise eine Begleitung, Ansprechpersonen oder eine betreute Selbsthilfegruppe um sich mit der neuen Lebenssituation auseinander setzen zu können. Dabei muss es sehr stark um den Erhalt der Autonomie gehen, die Erfüllung von Lebensträumen, die Vorsorge für später und die Gestaltung der Freizeit und die Knüpfung neuer Kontakte.
Symposium zum Thema Vergessen
Seit über 25 Jahren findet Ende November/Anfang Dezember (Freitag/Samstag) das Symposium "Psychoanalyse und Altern" statt. In diesem Jahr befassen sich die Referentinnen und Referenten mit dem Thema „Vergessen“ und verschiedenen Aspekten von Demenz. Darunter nicht nur klinische Beispiele aus dem analytisch-psychotherapeutischen Praxisalltag, sondern auch eine Filmanalyse von „Still Alice“ (2014) und Aktion-Demenz Vorstandsvorsitzender Reimer Gronemeyer zum Thema „Demenz als soziales Phänomen“.
Ziel ist es, aus psychoanalytischer Sicht das Wissen um das Alter und das Altern zu erweitern und psychotherapeutische Vorgehensweisen auch für diesen Lebensabschnitt zu fördern. Kennzeichnend für dieses Symposium sind jeweils zu den Referaten gehörende lange Diskussionszeiten, die einen intensiven wissenschaftlichen Austausch ermöglichen.
Es wird veranstaltet von der Arbeitsgruppe Psychoanalyse und Altern in Kooperation mit dem Institut für Psychoanalyse der Universität Kassel, dem Alexander Mitscherlich Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Kassel e. V. und dem Gerontopsychiatrischen Zentrum des Klinikum Kassel.
Dieses Jahr findet das Symposium Psychoanalyse und Altern am 2. und 3.12.2016 statt.
Programmflyer als pdf-Datei unten.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung hier.
Frau Ehri Haas
Leuschnerstr. 55a
34134 Kassel
Telefon: 0561 – 44877
E-mail: ehri-psa-kassel[at]t-online.de
| Anhang | Größe |
|---|---|
| symposium-2016-programm-flyer.pdf | 570.37 KB |
