In der Praxis hat sich sehr schnell herausgestellt, dass mitfahrende Ehepartner in der Regel keine Begleitpersonen ersetzen können. Die Touren funktionieren viel besser, wenn Angehörige die Verantwortung für den erkrankten Partner abgeben und einfach mitradeln können. Wenn aber die Rahmenbedingungen stimmen und z.B. genügend Begleitpersonen mitfahren, dann bietet das Radfahren eine tolle Möglichkeit für gemeinsame Familienunternehmungen!
Betroffene
Literaturtipp: Die fremde Seele ist ein dunkler Wald
17 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund, viele von ihnen leben bereits seit Langem in der Bundesrepublik und werden hier älter. Angesichts des demografischen Wandels erweist sich der fragende Blick der vorliegenden Studie auf “Migration und Demenz” als Zukunftsthema, denn auch in Familien mit Migrationshintergrund gibt es Demenz.
Tagungsreihe: Gute Versorgung von Menschen mit Demenz
Mit einer dreiteiligen Fachtagungsreihe geht die Schader-Stiftung derzeit der Frage nach, was eine gute Versorgung von Menschen mit Demenz sein könnte. Oft fehlt in der Erörterung dieser Fragen die direkte Teilnahme von Betroffenen. Genau dies möchten die Veranstalter ermöglichen. Deshalb werden in einem geschützten Raum diejenigen Gruppen und Akteure beteiligt, die sonst in vielen Fällen nicht zu Wort kommen: von Demenz betroffene Menschen, ihre Angehörigen und Menschen aus ihrem Umfeld, so etwa ausländische Arbeitskräfte in der Pflege und Betreuung.
