[Anlässlich der Veranstaltungen zum Thema Demenz] ... wurde die Grundidee, die Gemeinden mit entsprechenden Materialien auszustatten, dahingehend geändert, eine mobile Ausstattung anzulegen, welche bedarfsorientiert von den Veranstaltern beim Pflegestützpunkt ausgeliehen werden kann: Geschirr für größere Veranstaltungen, Bastelmaterialien, eine umfangreiche Spielsammlung [...], Bibliothek zum Thema Demenz und ausreichend Materialien für künftige Biographiearbeiten sowie Sport- und Spielmaterialien für die Bewegungsangebote. Diese Sammlung steht allen Ehrenamtlichen für ihre tägliche Arbeit, den pflegenden Angehörigen und allen interessierten Bürgern zur Verfügung.
Pflegedienst
Die vergessliche Wohngemeinschaft
Burkhard Plemper dokumentiert den Alltag einer Wohngemeinschaft, die sich zum gemeinsamen Leben mit Demenz zusammengetan haben:
„Wir sind alles freie Leute“, betont Marianne und blickt selbstbewusst auf ihre Mitbewohnerinnen am großen Esstisch, sechs Frauen - die älteste ist zweiundneunzig - und ein Mann - einundsechzig. Allein war die Witwe nicht mehr klar gekommen, geisterte nachts durch die Stadt und über den Friedhof, wurde von der Polizei aufgegriffen. Diagnose: Demenz. So ging es nicht weiter, fand auch ihr Sohn.
Moratorium Pflegenoten
Gute oder schlechte Praxis? In diesem Sinne wird über die seit Juli 2009 vergebenen „Pflegenoten“ diskutiert. Angestoßen wurde dies durch ein 10 Punkte Papier mit der Forderung nach einem Moratorium (einer vorübergehenden Aussetzung) von Prof. Dr. Thomas Klie (Inhaber des Lehrstuhls für öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft an der Evangelischen Hochschule in Freiburg) und Franz J. Stoffer (Geschäftsführer CBT Caritas Betriebsführungs- und Trägergesellschaft)
