Was fehlt? Ideelle Unterstützung von der kommunalen Spitze (Bürgermeister). Diesbezüglich fand ich z.B. Mannheim sehr vorbildlich oder Ostfildern. Ansonsten heißt es einfach mit Ausdauer dran bleiben wie die letzten zwanzig Jahre.
Bisherige Aktivitäten
April bis Juni:
Mit durchweg positiver Reaktion in der Öffentlichkeit und bei den jeweiligen Fachleuten:
Neben den laufenden Aktivitäten in den Arbeitsgruppen "Stadtteilarbeit" und "Leben, Wohnen, Pflegen" sowie im Beirat des Netzwerks stehen der Aufbau des Projekts "Demenzlotsen", ein Candle Light Dinner für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sowie eine Aktionswoche unter dem Motto "Konfetti im Kopf" im Stadtteil Feuerbach im Mittelpunkt.
Die Absicht unserer Netzwerkinitiative war es, Veranstaltungsreihen und Aktionen noch im Lauf des Jahres 2011 in weiteren Stadtteilen durchzuführen.
Die Erarbeitung von Text und Komposition wurde im September 2011 abgeschlossen.
Die Schulungsreihe für die Demenzpaten wurde erfolgreich durchgeführt. Es fanden 3 Schulungen á 18 Stunden aufgeteilt auf 6 Module statt. Insgesamt wurden 23 Frauen und 2 Männer angesprochen und für die gesellschaftliche Aufgabe sensibilisiert. Die Bürgerinnen und Bürger sind Mitglied in verschiedenen Vereinen und/oder Einrichtungen, wie z.B.
Ein Schwerpunkt des Projektes lag in der Durchführung einer Veranstaltungsreihe in den verschiedenen Gemeinden des Projektgebietes mit verschiedenen Vor-Ort-Kooperationspartnern:
Mit einem Informationsnachmittag in Bleicherode hat der Landkreis Nordhausen das Projekt „Würdevoll altern – trotz Demenz gemeinsam ermöglichen“ im September 2011 abgeschlossen. „Die Projektlaufzeit ist zwar nun zu Ende, dennoch gab es viele positive Reaktionen und Ansätze, die wir fortführen wollen. So planen wir beispielsweise eine zweite Weiterbildungsrunde für Ehrenamtliche. Nun wird der Ansprechpartner für das Projekt unser neu gegründeter Pflegestützpunkt“, sagte Projektleiterin Sandy Weber. Die Robert Bosch Stiftung und die Aktion Demenz e.V.
Seit dem Beginn des Projektes sind die Nachfragen nach Unterstützungsangeboten für Betroffene und Angehörige gestiegen. Ebenfalls gestiegen ist die Nachfrage nach themenbezogenen Texten, Büchern und sonstigen Materialien. Bei der Altenhilfeplanung wurde das Thema Demenz erstmals besonders berücksichtigt.
- Gründung eines „Netzwerkes Demenz“, vertreten sind u. a. die AWO Südwestsachsen, die Fakultät der Pflegewissenschaften der Westsächsischen Hochschule Zwickau, eine Berufsfachschule für Sozialwesen, die Kirchgemeinde, verschiedene Vereine welche in der Seniorenarbeit tätig sind, die Diakonie und ansässige Apotheken
- das Netzwerk traf sich zum „Runden Tisch Demenz“ inzwischen vier Mal, am 01.04.11,
- 26.04.11, 06.07.11 und am 31.08.11, nächstes Treffen ist für den 03.11.11 vorgesehen
Unser Projekt ist dabei, die Förderphase durch die Robert Bosch Stiftung abzuschliessen und sich Gedanken über die Weiterarbeit zu machen. Eine erste Veränderung ist die Umbenennung in »Netzwerk ‚Menschen mit Demenz gehören dazu’« auf Anregung der Landeszentrale für Gesundheitsförderung.
